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Wenn man anfängt, sich selbst nicht mehr über den Weg zu trauen, ist Obacht angebracht. Schuld sind natürlich nur die Stimmungsschwankungen, die alten Leiern. Aber irgendwie hänge ich auch an ihnen. Und das ist auch ein Problem, ich hänge in vielem zu lange, besonders in Emotionen, in guten wie in schlechten Tagen. Nicht zum ersten Mal erwäge ich medikamentös entgegenzusteuern, aber der Respekt vor einer möglichen positiven Veränderung ist hinderlich. Es ist ja nicht so, dass ich unerträglich unter meiner Emotionalität leide, im Gegenteil, um ehrlich zu sein. Trauer, Verzweiflung, Wut, sogar Hass und dann wieder Euphorie, Glücks- und Liebesgefühle, Triumph, das alles birgt Energie, wartet nur darauf genutzt und verschwendet zu werden, transformiert zu werden.
Die alte Leier, das alte Mantra. Es ist so entsetzlich schwer zu manchen Zeiten. Sich das in Erinnerung zu rufen, den Schalter zu betätigen, der den Mechanismus in mir freisetzt. Denn manchmal ist es in mir zu dunkel und ich finde ihn nicht gleich.
Und das sind die schlechten Tage.
Die alte Leier, das alte Mantra. Es ist so entsetzlich schwer zu manchen Zeiten. Sich das in Erinnerung zu rufen, den Schalter zu betätigen, der den Mechanismus in mir freisetzt. Denn manchmal ist es in mir zu dunkel und ich finde ihn nicht gleich.
Und das sind die schlechten Tage.
pollon - November 23, 23:39