22 / 11 / 10

...

Ich fühle mich zur Zeit einfach ausgebrannt. Träume und Visionen erlischend und dem Rest des Lebens ausgeliefert, ihm dargebracht, jeden Tag ein kleines Stück. Das Leben, mein Leben frisst sich an meinen Träumen besinnungslos, einfach zu süß schmecken sie. Und wie groß sie sind, immer noch, ja. Mein Leben saugt das Blut meiner Wünsche und ich komme gar nicht mehr hinterher, mein Blut aufzufrischen. Mich erneuern. Es kostet Kraft. Lange schon weiß ich, dass es nur eines einzigen Schrittes bedarf, um die Dinge zu ändern, aber dann. Noch nagt der Zweifel hungrig an meinem Selbstbewusstsein: schaffe ich den Absprung und wie weit ist der Abgrund tatsächlich? Ich werde die andere Seite nicht sehen können, werde blind fliegen und vielleicht auch fallen.
Fallen, frei fallen. Und im freien Fall die Arme ausgebreitet und auf das vernebelte Plateau gesegelt und im weichesten Schoß des Seins gelandet, den die Zukunft mir entgegenbringen mag. Oder auch nicht.

Aufgewacht und beschlossen, dass ich nicht kann. Es geht auch darum aufzuhören, Schluss mit lustig, wir machen Ernst. Angerufen und gesagt: ich kann nicht. Das tat so gut.

Ein Funken.

naked flame, she stands with a naked flame

...

Sleep comes like a drug


Ich mochte diesen Satz schon immer, voll an verheißungsvollen Untertönen, die von durchlebten Träumen und Abenteuern künden, wenn der Rausch des Schlafes vergangen sein wird.


Everyday the dreamers die
See what's on the other side

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Zuletzt aktualisiert: August 19, 00:10

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building buildings
everything in its right place
forget everything and remember
girl boy
nothing
offbeat
speed of sound
streets
the village
time, it's time
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